Internationaler Eckart Witzigmann Preis 2013

Posted by on Dez 3, 2013 in Cooking, Food, Lifestyle, Restaurante

Heute wurde in Partnerschaft mit der BMW Group und der Witzigmann Academy der “Eckart für kreative Verantwortung und Genuss” vergeben. Es werden besonders die Themen Nachhaltigkeit, Qualität und bewusste Ernährung berücksichtigt.

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Der Förderpreis ging an den Brasilianer Alex Atala, der sich mit großer Hingabe der Wiederentdeckung und kunstvollen Verarbeitung von Produkten aus der Amazonas-Region verschrieben hat.
Mit dem Eckart 2013 für Große Kochkunst wurde der Franzose Joel Robuchon ausgezeichnet. Er ist seit Jahrzehnten einer der renommiertesten und einflussreichsten Vertreter der internationalen Gourmet-Gastronomie. Der 68-jährige Robuchon, der seit 1994 den von Gault-Millau verliehenen Titel Koch des Jahrhunderts trägt kam extra zur Preisverleihung aus Franreich eingeflogen.
Kevin Fehling bekam den Eckart 2013 für Innovation. Der 36-jährige Norddeutsche ist einer der weltweit jüngsten Köche, die jemals mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet wurden. Im Restaurant des Hotels “Columbia” in Travemünde begeistert er seine Gäste mit äußerst kreativen und oftmals überraschenen Kompositionen aus regionalen und internationalen Zutaten.
Die Vierte im Bunde ist die in München geborene Schauspielerin Martina Gedeck die den Eckart 2013 für Lebenskultur erhielt. Die vielseitige Darstellerin hat in zahlreichen erfolgreichen Filmen nachhaltigen Eindruck hinterlassen, so auch in “Bella Martha”, wo sie in der Rolle als Küchenchefin auf der Suche nach dem richtigen Rezept für ein glückliches Leben brilliert.

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Über Eckart Witzigmann

Eckart Witzigmann ist ein österreichischer Koch, Gastronom und Buchautor. Er gilt weltweit als einer der besten lebenden Köche, etablierte in den 1970er Jahren die französische Nouvelle Cuisine in Deutschland und entwickelte sie weiter. Seine Kochlehre absolvierte Witzigmann im Hotel Straubinger bei Ludwig Scheibenflug. Er arbeitete unter anderem bei Paul Bocuse, Roger Vergé, Paul Simon und unter anderem auch im Jockey Club in Washington USA. Sein Aufstieg in die Spitzengastronomie begann 1971 als Küchenchef im Münchner Restaurant Tantris für das er 1973 den ersten und 1974 den zweiten Michelin-Stern erkochte. Zweiter Wendepunkt im Leben des Kochs Witzigmanns war 1978 die Eröffnung seines ersten eigenen Restaurants, der “Aubergine” am Münchner Maximiliansplatz.
Den Internationalen Eckart Wizigmann Preis, kurz Eckart, ist seit der Einführung 2004 eine der bedeutensten Ehrungen für herausragende Verdienste um Kochkunst und Esskultur. Witzigmann selbst hat stets betont keine abgehobene Luxuskultur zu förden:
“Es geht hier um Fragen, die uns alle zunehmend beschäftigen, nämlich Qualität, nachhaltiges Wirtschaften und regionaler Bezug.